Venna Adler
Venna Adler

Mein 1. Lebkuchenhaus

Schon seit Jahren habe ich mir immer wieder vorgenommen ein eigenes Lebkuchenhaus zu bauen und zu gestalten. Aber irgendwie kam ich nie dazu. 

Im Dezepber 2015 hab ich es dann aber doch endlich in Angriff genommen.

Da ich mich mit Statik und so nicht so gut auskenne, habe ich meinen Freund zu Rate gezogen. Ich habe ihm im Internet ein paar Fotos von Lebkuchenhäusern gezeigt, die mir gefielen und er hat mir dann die Schablonen dazu entworfen. So musste ich nur noch den Teig anrühren, backen und die einzelnen Teile zurecht schneiden. 

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Schatz!

 

Vorweg für euch das Rezept, das ich verwendet habe und das wirklich leicht von der Hand ging, lecker schmeckte und super gehalten hat über die gesamte Adventszeit:

Das Rezept

Zutaten für den Teig:

 

250g Honig

250g brauner Zucker

100g Butter

600g Mehl

1 1/2 TL Lebkuchengewürz

1 EL Kakaopulver (echten Kakao kein Kaba oder so)

1 EL Pottasche

1 Ei

 

Außerdem:

- Eine Bodenplatte, die ausreichend groß ist. Ich habe dafür eine Sterephorplatte genommen, ein Loch für die Lichterkette hinein geschnitten und sie während des Dekorieren mit Zuckerguss eingeschmiert, damit sie wie eine Schneelandschaft aussah. Sie eignet sich auch besonder gut, weil ihr die Hauswände mit Holzspießen abstützen könnt, die sich leicht in die Platte hinein stecken lassen.

 

-Puderzucker und Eiweiß nach Bedarf, um die Teile zu verkleben und zum dekorieren. Ich habe mir gleich 6 Packungen Puderzucker gekauft, die kann man in der Weihnachtszeit eh gut gebrauchen und habe davon wahrscheinlich ca 2 Stück für das Haus und den Boden benötigt.

-Zahnstocher oder Holzspieße

-Deko nach Belieben

 

Zubereitung:

 

1. Honig, Zucker und Butter unter Rühren erhitzen, bi sich der Zucker vollständig gelöst hat und anschließend abkühlen lassen.

2. Mehl, Lebkuchengewürz und Kakao sieben und mischen.

3. Pottasche in 2 EL Wasser auflösen und zu der Mehlmischung geben.

4. Das Ei verquirlen und mit der abgekühlten Honigmasse zu der Mehlmischung geben.

5. Alles gut verkneten und den Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

 

6. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig in zwei Hälften aufteilen und auf die Größe der Bleche ausrollen.

Ca. 15 Minuten backen

7. In der Zwischenzeit die ausgeschnittenen Schablonen bereit legen.

8. Sobald der Lebkuchenteig aus dem Ofen kommt, die Schablonen auflegen und ausschneiden, weil der Teig, wenn er auskühlt hart wird. Legt sie Teile auf eine glatte gerade Oberfläche, damit sie sich nicht verziehen.

Auch die Fenster und Türen jetzt schon mit ausschneiden.

Die Teile gut auskühlen lassen.

9. In der Zwischenzeit einen einfachen Keksteig anfertigen und daraus Fenster & Türen formen und backen.

 

10. Auf die ausgekühlten Wände eures Hauses könnt ihr jetzt mit Zuckerguss eure Fenste rund Türen anbringen und sie antrocknen lassen.

11. Die Wände mit Zahnstochern oder Holzspießen auf der Platte fixieren und mit Zuckerguss verkleben. Abschließend das Dach aufsetzten und es ebenfalls mit Zuckerguss verkleben.

 

12. Dekorieren nach Lust und Laune.

Falls ihr euch fragt, wie ich die Fensterscheiben hinbekommen habe, die waren Aus zerstoßenen Bonbons. Das hat aber nicht so funktioniert, wie ich mir das gewünscht hatte. Bonbon schmelzen nämlich an der Luft. Ich glaube, da hätte man noch Stärke oder so dazu geben müssen.

Das Gleiche ist auch mit dem Baum passiert, der auf dem einen Bild noch zu sehen ist... der war auch aus geschmolzenen Bonbons. Mit heißem Zuckerzeug zu hantieren ist ziemlich gefährlich, weil das richtig heiß wird und man sich dabei schmerzhafte Verbrennungen zufügen kann. Lasst es lieber, wenn ihr euch damit nicht auskennt!

Ich werde es im kommenden Winter mit Gelantine probieren oder mich noch mal genauer informieren, wie das mit den zerstoßenen Bonbon richtig funktioniert! Sah am ersten Tag noch richtig hübsch aus.

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