Venna Adler
Venna Adler

Wenn du schläfst


Wenn du schlafend neben mir liegst,
ich deinen Atem spüre,
dem kräftigen Schlag deines Herzens lausche
und deine Wärme genieße,
dann liebe ich dich.
Doch diese Momente sind flüchtig.
Sie verschwinden sobald du erwachst.
Denn dann erlischt deine Unschuld
und deine Worte schneiden tiefe Wunden.
Was ich an dir liebe
ist das Leuchten deiner Seele,
wenn sie getrennt von deinem Ego
vor sich hin treibt.
Ich bitte dich,
schlafe noch eine Weile für mich,
denn wenn dein Geist erwacht,
muss ich dich verlassen.


Du bist nicht allein

 

Hab keine Angst vor mir.
Ich bin gekommen dich zu halten,
dir die Tränen aus den Augen zu wischen,
und dich in meinen Armen zu wiegen,
bis alles Leid aus dir geflossen ist.
Denn ich bin du.
Ich kenne deine Gedanken
und auch deine Gefühle.
Vor mir musst du dich nicht verstellen,
ich durchschaue jede deiner Gesten.
Denn ich bin du.
Die Welt um dich herum,
ist nicht immer so, wie du sie dir ausgemalt hast,
in deinen bunten Träumen.
Ich weiß um dein Verlangen nach Liebe,
um deine Gier nach Aufmerksamkeit
und aufrichtige Freundschaft.
Ich kenne deine Ängste und teile deine Sorgen.
Denn ich bin du.
Was du suchst,
kann deine Mutter dir nicht geben.
Was du ersehnst, kein Mann dir schenken.
Ich sage dir,
du trägst den Schlüssel in dir.
Es ist jetzt an der Zeit die Schlösser vor deiner Seele zu öffnen
und das Kind zu befreien,
das sich dahinter versteckt.
Das Kind, das die Liebe in sich trägt.
Ich sage dir das,
denn ich bin du.
Ich werde an deiner Seite stehen und über dich wachen.
Werde zu dir reisen, durch die Zeit,
wenn du in Not bist und nicht ein noch aus weißt.
Denn ich habe das alles schon durchlebt.
Doch war ich allein.
Du bist es nicht.
Denn ich bin du.

Prinzessin & Zauberer

Der Zauberer zog viele Jahre schon durchs Land.
Immer auf der Suche nach dem einen Juwel,
das mit dem seinem vereint,
die Erde zum Himmel machen würde.

Die Prinzessin wartete lange schon in ihrem Turm.
Immer auf der Suche nach dem Licht,
das mit ihrem vereint,
die Erde zum Himmel machen würde.

Als der Zauberer die Prinzessin fand,
glaubte er am Ende seiner Suche angelangt zu sein.
Er griff nach ihrem Juwel.
Doch es war nur ein Trugbild aus Licht.

Als die Prinzessin den Zauberer erblickte,
glaubte sie am Ende ihrer Suche angelangt zu sein.
Sie griff nach seinem Licht.
Doch es war nur ein Trugbild aus kaltem Stein.

So ging der Zauberer seiner Wege.
Verzagt griff er sich an die Brust,
sein Juwel war im Licht der Prinzessin verschwunden.

Und so wandte sich die Prinzessin ab.
Verzagt griff auch sie sich an die Brust,
ihr Licht war in seinem Juwel erloschen.

Hätten sie nur ein einziges Mal zurück geschaut,
sie hätten den Juwel des Zauberers gesehen,
der vom Licht der Prinzessin durchdrungen
zwischen Himmel und Erde schwebte,
bereit Hoffnung und Liebe zu schenken.


Alles


Am Anfang war ich alles.
Ich hatte alles,
wusste alles
Alle Türen standen mir offen.
Wie ein leeres Glas war ich.
Ein Glas, das gefüllt werden wollte.
Alles Glück dieser Welt,
alle Liebe und alles erdenklich Gute
war ich bereit in mir aufzunehmen.
und du gabst mir Dein Versprechen,
alles zu tun, damit es mir an nichts fehle.
Und mir fehlte es an nichts... an nichts Schlechtem.
Denn statt der versprochenen zuckersüßen Worte,
statt der liebevollen Taten...
legtest Du nur Schmerz, Angst und lähmende Wut in mich hinein.
Du fülltest mich auf mit Deinem Elend,
bis kein Platz mehr war für Gutes.
Und dann schlugst Du mir Deinen Hass ins Gesicht,
straftest mich dafür,
dass ich von Dir niemals zu lieben gelernt hatte.
Sogar noch, als ich längst hilflos am Boden lag,
traf Deine Unvollkommenheit meine zerfleischte Seele.
Alles wonach ich jemals suchte,
war nur Deine bedingungslose Liebe.
Deine Unvollkommenheit  habe ich stets übersehen und verteidigt.
Deinen Hass versuchte ich zu mindern.
Alles was ich Dir geben konnte war nur mein kleines einsames Herz.
Doch das war Dir nicht genug.

Du kennst mich



Du kennst den Schmerz einer Seele,
wenn sie einsam und kalt durch ihr Leben treibt.
Kennst, wie ich, die Angst eines Herzens,
wenn es mit seinen Gefühlen allein bleibt.
In meinem Leben vor dir,
haben Worte scharf wie Messer meine Hoffnungen zerfetzt.
Mit Blicken, die mich nicht wirklich sahen,
wurde gegen mein Sehnen gehetzt.
Wann immer ich mich öffnete,
wartete eine Abgrund auf mich.
Schlug mir eiskalt lachend ins Gesicht
und machte mich so unendlich verletzlich.
Doch dann kamst du und mit dir die Freiheit,
die mich ruhig aufatmen lässt.
Du erkennst meine Mauern, meine Masken,
und hast sie durch deine Liebe ersetzt.
In deinen Augen brennt meine Liebe
so hell und unbezwingbar.
Deine Nähe gibt mir Halt,
macht mich stark und unverwundbar.
Was du mir bist,
kann ich mit Worten nicht beschreiben.
Ich wünsche mir nur Eines,
es soll für immer so bleiben.


Honey

Dein Blick dringt in meine tiefsten Verstecke vor.
Deine Stimme hallt zärtlich nach in meinem Ohr.
Jagt mir Schauer über die Haut.
Niemals zuvor habe ich so bedingungslos vertraut.
Deine Freundschaft singt in mir... friedlich und leise,
zieht in mir zärtlich ihre Kreise.
Am Morgen bist Du mein erster Gedanke,
denn ich spüre, zwischen uns gibt es keine Schranke.
Ich schenke Dir meine Träume...
hoffe, dass ich keinen Tag in Deinem Leben versäume.
Du bist mein Licht in dunkler Nacht.
Leuchtest nur für mich mit all Deiner Pracht.
Ich danke Dir
denn durch Dich, brennt nun wieder Leben in mir!

Deine Liebe...

Deine Nähe...
nach so langer Zeit allein im Trüben.
Deine Liebe....
wie eine warme Umarmung, die mein Herz in ihren Armen hält.
Dein Geist...
der meinen eigenen belebt,
ihn erfasst, begreift und durchdringt.
Deine Augen...
die mir aufmerksam begegnen und meine Seele sehen.
Dein Lächeln...
das mich auch im Dunkeln erreicht und meine Schatten vertreibt.
Dein Wesen...
das mir so klar und stark Erkenntnis bringt.
Dein Mut...
der mich beeindruckt und mir den Weg weist.
Was Du mir bist
vermag ich nicht in Worte zu fassen.
Und dennoch hoffe ich,
dass Du weißt und begreifst,
Du bist in meinem Herzen!

(Ent-) Täuschung

Wie ein kleiner Junge,
der ein neues Spielzeug im Schaufenster entdeckt hat,
bist du um mich herumgeschlichen.

Wie ein großes Mädchen,
das versucht sich den kleinen Bruder vom Leib zu halten,
habe ich dich immer wieder zurückgewiesen.

Deine Liebe zu mir,
die in deinen Augen schimmerte,
wie die Essenz des puren Glücks,
hat mich schließlich doch erreicht.

Meine Liebe zu dir,
wuchs von Tag zu Tag,
erblühte wie die zarte Knospe einer Rose
und sie war nur für dich.

Dass du nicht wolltest,
was du zu wollen vorgabst,
habe ich zu spät bemerkt.

Die Liebe, die ich zu glauben sah,
war nur das irre Fieber eines Jägers,
der seine Beute ins Visier nahm.


Verzeih

Meine Liebe zu dir,
trug ich in meinem Herzen.
Ich hütete sie,
umsorgte und lebte sie.
Und ich versprach dir,
es würde für immer so sein.
In meinen Träumen
hast du deine Liebe zu mir
auf die selbe Art behütet.
Und diese Träume trugen mich eine Weile,
leicht wie eine Feder,
durchs Leben.
Zu spät habe ich erkannt,
dass deine Art zu lieben,
eine andere war als meine.
Ich wollte nicht wahr haben,
dass du anders bist als ich,
und uns dieses anders sein
von einander fort trieb.
Während ich an der Schlucht unserer Liebe hing
und um mein Leben kämpfte,
hast du gelacht und dein Leben gefeiert.
Du bist an mir vorüber gegangen,
auf Wegen die mir fremd waren.
Statt süßer Liebesschwüre,
hast du die Lust gepriesen.
Wenn ich nach deiner Nähe suchte,
liefst du vor mir davon.
Und wenn ich vor deinen kränkenden Worten floh,
hast du mich an dich gefesselt.
Zu viele Worte,
zu viele Taten,
zu viele Zweifel,
zu viele Grausamkeiten,
haben meine Liebe für dich
langsam sterben lassen.
Verzeih,
denn ich habe es nicht geschafft,
dich nicht zu hassen.

Wie du bist

Du stehst felsenfest im Leben.
Kein Sturm kann dich erschüttern,
keine Nacht dein Licht erlöschen.
Dein Lachen,
so natürlich und rein.
Ich bete, dass es immer so bleiben wird.
Dein Blick so klar und offen.
Was werden deine Augen sehen,
wenn die Jahre vergehen?
Du hast mich zum Leben erweckt,
durch dein erwachen in mir.
Hast mir deine Liebe geschenkt,
ohne Bedingungen und List.
Alles was du bist,
bist du nur durch dein eigenes Licht.
Niemand kann deinen Blick trüben,
denn du siehst nur,
was du sehen willst.
Für dich ist alles so leicht.
Keine Frage,
die du nicht beantworten könntest,
durch ein glucksendes Kichern.
Deine Hände haben magische Kräfte.
Streifen sie meine Haut,
färbt Elfenstaub von dir auf mich ab.
Kitzelt und prickelt
und schenkt mir einen Moment lang Frieden.
Durch dich sehe ich die Welt wieder so,
wie sie sein sollte.
Ich liebe dich, mein Kind!

in mir

Vor mir ruht ein Blatt Papier so rein und weiss,

als wäre es der Stille, in mir, selbst genug Beweis.

Welch süße Worte werden auf ihm von meiner Liebe kunden,

die ich heut bei dir gefunden.

Ob ich es bin, die es vermag,

nieder zu schreiben an diesem Tag,

die Gefühle, deren Bedeutung ich vor dir niemals gekannt,

mit schwarzer Tinte und ruhiger Hand?

Niemals ward mein Herz von solch lodernd Flammen umhüllt,

gar meine  Seele so sehr von der eines Mannes erfüllt.

Schwor keinem Manne je der süße Liebe Schmerz.

Legte nie offen einem solchen Seele, Lust und Herz.

Nur ein einzig stummer Kuss ist es, den ich ersehne.

Meine Gefühle niemals ich erwähne.

In dir lodert heiß die Leidenschaft,

doch mein Herz ist erfüllt von der Liebe Kraft.

Meine Sehnsucht nach dir werde ich mit niemandem teilen.

Und wenn du eines Tages wendest deinen Blick zurück,

schaue auf unsere Begegnung stets mit Freude und Glück.

Ich habe dich erkannt

Ich ging nicht die Wege,

die du hast beschritten.

Fühlte nicht die Schmerzen,

die du hast durchlitten.

 

Deine Zweifel an dem Licht tief in dir,

vermag ich vielleicht nicht zu mindern.

Und deine Angst vor den Menschen,

bin ich nicht imstande zu lindern.

 

Und doch, du beflügelst meine Fantasie,

trägst sie hinaus, um Träume zu benennen.

Deinen Worten will ich lauschen,

und durch sie deine Welt erkennen.

 

Verloren wird dein Schatz niemals sein,

denn ich trage ihn in meinem Herzen.

Ach, wie sehr ich mir wünsche,

zu lindern deiner Seele Schmerzen.

Ich kam zu dir

Ich kam zu dir, nackt und rein,

und ich kam einzig zu dir allein.

 

Ich kam aus Liebe und wollte nicht viel von dir,

wollte dir nur schenken, einen Teil Liebe von mir.

 

Ich kam, weil du nach mir riefst,

und bereue es heute zutiefst.

 

All deine Versprechen waren Lügen.

Habe ich wirklich geglaubt, ich könnte dir genügen?

Aktuelles

Homepage online

 

Neuigkeiten:

 

 

Nike & Charlie, meine beiden Französischen Bulldoggen, haben ihre eigene Homepage:

 

Hier kommt ihr zu den Nordbullys

 

Die Seite ist noch im Aufbau, aber es gibt schon ein paar süße Fotos und ein Welpentagebuch von unserem Wurf.

 

Nike & Charlie sind auch auf Instagram:

nordbullys

 

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Die Facetten der Liebe

ISBN: 978-3-942384-17-9

 

In diesem Buch findet ihr meine erste offizielle Veröffentlichung. Mit einem von mir geschriebenen Gedicht habe ich an einem Wettbewerb teilgenommen und diese Veröffentlichung, mit anderen tollen Autoren gemeinsam, gewonnen.

 

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